Als nächstes…

Im siebten Jahr gibt es unseren lebhaften Stammtisch nun, neue PAPIs finden ihren Platz in unserer Runde und zusammen haben wir viele Ideen auf Lager, was wir in Zukunft miteinander unternehmen möchten. Komm und mach mit!
Oder schau Dir unseren PAPI-Filmtrailer an! (20MB)

Hier sind unsere Ideen und Pläne für kommende Aktivitäten:

25.06.2017 (So) – Tour de Ahrtal 2017 (ca. 90 km)
02.07.2017 (So) – Siegtal pur 2017 (ca. 140 km, Frank R.)
06.07.2017 (Do) – 82. PAPI-Stammtisch (Burger & Steaks, Tobias)
07.07.2017 (Fr) – Blutspenden (Henry-Dunant-Haus, Alleestr. 28)
09.07.2017 (So) – PAPI-Kinder-Kino „Ich – einfach unverbesserlich 3“ (Tim)
20.07.2017 (Do) – PAPI-Kino „Valerian und Veronique“ (HCA)
03.08.2017 (Do) – 83. PAPI-Stammtisch
Anmeldung zum Kicktipp „PAPI-Stammtisch“
18.08.2017 (Fr) – Bundesliga startet. Vorher zum Kicktipp anmelden und tippen!
01.-03.09.2017 (Fr-So) – PAPI-Kinder-Zelten (Tim)
07.09.2017 (Do) – 84. PAPI-Stammtisch (Wir werden 7 Jahre alt!)
05.10.2017 (Do) – 85. PAPI-Stammtisch

Wenn Du uns mal live und in Farbe treffen möchtest, melde Dich per Email zum nächsten regulären Stammtisch an. Dann erfährst Du, wo und wann Du Deinen Platz in unserer Mitte einnehmen kannst. Du bist uns willkommen!

Wahner Heide Radtour 2017

Es hat ja schon eine gewisse Tradition, wenn man zum dritten Mal das Gleiche unternimmt. Der Morgen begann mit Sonnenschein, wie man sich das idealer Weise vorstellt, Temperatur genau richtig und die Lust auf eine ordentliche Portion Natur. So hatten sich acht entschlossene Papis an der Burg Wissem getroffen und sich erst einmal zu einem Vorher-Nachher-Vergleichsfoto mit Fahrrädern positioniert.  Sogar ein neugierig gewordener neuer Papi hatte sich dazu gesellt.

Die Tour begann entlang der beiden Troisdorfer Rehgehege und schlängelte sich hoch zur ersten Übersichtstafel. Vor uns liegt ein Gelände, das ca. 3.500 Hektar beträgt und von uns, entlang des Leyenweiher Weihers und des Güldenbergs, entdeckt werden will. Weiter geht es nach Altenrath, hier gibt es ein sehr naturbetontes Infozentrum der Wahner Heide, wobei dies gleichzeitig auch der Treffpunkt für organisierte Wanderungen durch die Heide ist.

Der Weg führte uns zum ersten Mal zu den verborgenen Weihern, die im Tal Richtung Rösrath liegen und durch die ein oder andere skurrile Baumform schon ein wenig mysteriös anmuten.

Wenig befahren rollen wir die asphaltierte Strecke Hasbacher Straße entlang, die uns zur 1.000-jährigen Eiche und Richtung Brand bringt, wo wir an den heidetypischen Glanrinder und später an der Kunsthalle Wahner Heide KWH vorbeifahren, um zu unseren zweiten Heideportal Turmhof zu gelangen. Genau wie im Heideportal Burg Wissem zieht es viele zuerst zum großen begehbaren Satellitenfoto, wo wir unsere bereits gefahrenen Kilometer genau rekonstruieren können.

Die Vogelauffangstation kann man zwar nicht besuchen, aber einen guten Eindruck kann man schon vom Zaun aus gewinnen. Über die Stephansheide mit der hölzernen Stephanuskapelle und ihrem langen Schleppdach geht es über den Wolfsweg zu der alten Panzerverladestation, die immer mehr der Natur überlassen wird. Vor zwei Jahren konnten wir hier noch Schienen und Weichen bestaunen, die mittlerweilen bis auf die Schwellen abgebaut worden sind. Nach 18 km nehmen wir uns alle 3 Pionierbecken vor und umfahren diese bei nachwievor schönsten Sonnenschein.

Pionierbecken 3

Am gefluteten Pionierbecken 3 kommt Urlaubsstimmung auf, wenn man jetzt nicht wüsste, dass es sich bei der Wahner Heide um eine Naturschutzgebiert handelte, würde man nur allzu gerne ins Wasser hüpfen. Die ausführliche Rast mit lecker Getränken und Gemüselasagne sowie Speckbroten gibt es beim Café in Gut Leidenhausen.

Gut Leidenhausen

Hier sehen wir im Anschluss auch das Wildgehege, die zweite Vogelauffangstation und die Pferde-Trainingsstrecke von Schloss Röttgen, die aber nur am frühen Morgen genutzt wird. Mitten durch den Wald fahren wir rüber zum großen Spielplatz und der versteckten Allee der Jahresbäume.

In die Wahner Heide tief hinein, geht es über den Paradeplatz, weiter zur nördlichen Einflugschneise, wo uns die Flieger mit lautem Getöse schon sehr nahe kommen.

Den sagenumwobenen Geisterbusch nehmen wir mit und fotografieren die Esel, die uns freundlich am Wegesrand begrüßen. Quer zur Querlandebahn bringen uns unsere Räder Richtung ehemaliges Camp Altenrath, wo wir die Panzerwaschstraße überschreiten. Bei Kilometer 35 blinkt und blitzt die Wasseroberfläche der Tongrube uns in die Augen und wir nehmen weiterhin Kurs auf Altenrath. Als wir die größte Höhe erreicht haben, können wir in der Ferne einen Teil des Siebengebirges erkennen und lassen es  nun gut bergab rollen. Der Radweg längs der Altenrather Straße ist zwar gut zu fahren, lässt aber langsam unsere Oberschenkel spüren – dies macht uns aber nicht so viel aus, da der Telegraphenberg das noch toppen kann. Er hat für unsere Neulinge der Tour eine Überraschung parat.

Die ehemalige Weidefläche mitten im Wald läd zum Trinken & Essen ein und wir Papis könne hier die Radtour in der einladenden Gastronomie Heidekönig so schön ausklingen lassen!

Mit einer rasanten Talfahrt runter zur Burg Wissem endet diese schöne Papitour und macht mal wiedermal Lust auf weitere Unternehmungen.

Grüße Mika M.

11.06.2017 – Mikas Wahner Heide Tour

Text:                Mika M.
Bilder:                HCA, Stephan, ?

Aggertal-Radtour von Meinerzhagen nach Siegburg

Einem selbstverliebten Rheinländer gerät leicht in Vergessenheit, welch schöne Flecken Erde die eigene Heimat so umgeben. Und man muss zu deren Entdeckung noch nicht mal weit reisen. Nachdem sich auch bei den PAPIs die Radtouren durch die autofreien Strecken des Ahrtals und des Siegtals sowie die bereits zweimal durchgeführte Tour durch die Wahner Heide als fester Bestandteil der PAPI-Ausflüge etabliert hatten, wagte Michael eine neue Tour anzubieten: eine Radtour durchs beschauliche Aggertal. Immerhin ist jedem Einheimischen dieser knapp 70 km lange Nebenfluss der Sieg bekannt, in die er zwischen Troisdorf und Siegburg mündet.

Ein Wochenendhaus in einem ländlichen Ortsteil von Gummersbach unweit der Aggertalsperre im Oberbergischen Land sollte Startpunkt der rund 70 km langen Tour werden. Für die Anreise am Vorabend luden die fünf Papis Frank, HC, Michael, Mika und Sandro ihre Zweiräder in die S19 bis Köln-Frankfurter Straße. Von dort ging es weiter mit der RB25 bis Endstation Meinerzhagen. Dank eines kundigen Papis hier ein hilfreicher Tipp für weitere radfahrende Gruppen: für Fahrten im Verbundgebiet des VRS reicht ein Tagesticket der Preisstufe 2a, dass bis zu 5 Personen ihre Drahtesel einen Tag lang mitfahren lassen können. Entsprechende Tickets der DB wären deutlich teurer gewesen.

Für die Strecke von Meinerzhagen bis zum Wochenendhaus mussten zwei etwas längere Anstiege bezwungen werden, die Mühen wurden aber von herrlichen Landschaftsbildern bei Sonnenuntergang sowie mit einer temporeiche Schussfahrt ins Tal belohnt. Am Wochenendhaus angekommen erwartete uns Gegrilltes, gekühltes Veltins und schließlich ein sternenklarer Nachthimmel. Bei Kerzenschein kam schon ein wenig Summer-Feeling auf.

Gut gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück starteten die fünf Radler ihre Tour am nächsten Vormittag. Die ersten Kilometer führten uns mit Tempo hinab zur Aggertalsperre, einem beliebten Ausflugziel nicht nur unter Kanu-Freunden. Bewaldete, steil ansteigende Hänge, zwischen denen sich die junge Agger hindurchschlängelt prägen die ersten Stromkilometer hinter der Staumauer. Bald erreichten wir die B55, welche uns nahe der Agger bis Overath führen sollte, zumeist auf asphaltierten Untergrund und hierbei abschnittweise sogar auf ehemaligen Gleistrassen der Bahn.

Wie Perlen einer Kette reiht sich ab hier eine Kleinstadt an die nächste. Es finden sich zahlreiche Zeugen einer längst vergangenen, industriellen Zeit: stillgelegte Kleinindustriebetriebe, deren unübersehbare Backsteingebäude brachliegen, unweit davon die meist herrschaftlich wirkenden Villen der Unternehmerfamilien. Daneben die vielen Einfamilienhäuser in typisch (ober-)bergischen Bauweisen: Erdgeschoss in Bruchsteinmauerwerk, die Geschosse darüber in restaurierter Fachwerkbauweise, Sprossenfenster mit grünen Fensterläden. Alternativ dazu entdeckten wir häufig komplett verschieferte Häuserfassaden. Wenn die B55 mit ihrem Durchgangsverkehr nicht wäre, man fühlte sich glatt um einige Jahrzehnte zurückversetzt.

Einen interessanten Einblick in die Industriegeschichte des Aggertals kann man übrigens im ganzjährig geöffneten Industriemuseum des LVR in Engelskirchen erleben. In den restaurierten Industriehallen des ehemaligen Kraftwerks Ermen & Engels sind eine Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen zu sehen.

Hinter Engelskirchen – und nach einem ersten kurzer Stopp zur Verpflegung – weitet sich das Aggertal merklich auf, die rechts und links der Bundesstraße angesiedelten Gewerbegebiete sind deutlich jüngeren Datums und strahlen längst nicht den optischen Charme der historischen Altindustrien aus. In Overath wurde ein weiterer kurzer Stopp eingelegt. Die Eisdiele Cortina verwöhnte uns mit hausgemachtem Eis zu annehmbaren Preisen. Direkt an der Durchgangsstraße gelegen und unweit des Bahnhofs, darf man auf die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr gespannt sein.

In Overath zweigt die B484 ab und folgt nebst Radweg dem weiteren Lauf der Agger, vorbei an weiteren Industriebrachen. Nahe Wahlscheid gab es ein ingenieurtechnisches Highlight zu bestaunen: eine S-förmige Pylonbrücke über die Agger. Vorbei an einem von unzähligen, rege genutzten Aggerstrandplätzen stießen wir nahe des Campingplatzes Jansen auf einen Knotenpunkt des RadRegionRheinland. Dieses gut beschilderte Radwege-Netz leitete uns schließlich abseits der Bundesstraße durchs breite Aggertal, zunächst ins Sülzbachtal und von dort aus über angenehm schattige Waldpisten entlang der Agger bis zu Ihrer Mündung bei Troisdorf – ein wirklich schöner Abschluss einer von sonnigem Wetter begleiteten Tour.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass selbst ein kleiner, überregional eher unbekannter Nebenfluss zu erstaunlich vielseitigen Eindrücken beitragen kann. Diese Tour, so war sich die Equipe am Ende einig, war wohl keine Eintagsfliege und dürfte im kommenden Jahr gern wiederholt werden.

Aggertal-Radtour: 26.-27.05.2017
Text: Michael F.
Fotos: Frank R., HC A., Michael F., Mika M., Sandro S.

Ü30-Party in Siegburg / Tanz in den Muttertag

Die Plakate hatten es schon länger verkündet, Ü30-Party in Siegburg. Ü30? Ein kleiner Nadelstich ins PAPI-Ego, nicht mehr in den Zwanzigern zu sein und ehrlich gesagt auch schon nicht mehr in den Dreißigern… Gelegentlich spürt man den Zahn der Zeit an sich nagen. Mieser Verräter!
Mir fällt meine Oma ein, die damals nicht ins Altersheim wollte. Was soll ich da? Da sind nur alte Leute! Und jetzt ich: Ü30-Party, hingehen? Sinnkrise, Motivationsloch.

Aber so schlimm war es gar nicht. Es war sogar ziemlich gut, dort zu sein. Und Lustig! Wenn man mit Freunden hin geht.

Es gibt keinen wirklichen Grund an der eigenen Disco-Tauglichkeit zu zweifeln. Die anderen Jungs (Männer!) haben auch einen Bauch bekommen und die Schwerkraft wirkt auf Männlein und Weiblein auch überall gleich. Doch der Veranstalter kennt seine Zielgruppe – Das Licht war gnädig. Und – was mir gut gefallen hat – die Musik war nicht ohrenbetäubend, sondern spielte den Soundtrack meines Lebens in erträglicher Lautstärke.

Da wippten die Hüften von ganz alleine und das Tanzbein fing unweigerlich an zu zucken. Tanz in den Muttertag!

Ü30-Party: 13.05.2017
Fotos: Frank
Text: Tim

PAPI-Whisky-Tasting 2017-05

Seit unserem letzten Whisty-Tasting waren gut anderthalb Jahre vergangen, so dass sich wieder eine neugierige Gruppe PAPIs für eine Neuauflage bildete. Um möglichst neue Erfahrungen auf unbekanntem Gebiet machen zu können, wurde das Thema sehr großzügig gewählt: „Open Range“. Keine Einschränkungen.
Die Meldeliste versprach die erhoffte Vielfältigkeit. Diesmal gab es neben einem Blend und den üblichen Single Malts auch zwei Single Grain und die Destillate stammten neben Schottland und Irland auch aus Deutschland. So bestand die erste Herausforderung in der Bildung einer möglichst sinnvollen Verkostungsreihe:

  1. Writers Tears Copper Pot
  2. Slitisian Single Grain
  3. Girvan Octave
  4. Glenmorangie Quinta Ruban
  5. Talisker Skye
  6. Port Charlotte
  7. Lagavulin 16

Glenmorangie Quinta Ruban, Lagavulin 16, Talisker Skye, Girvan Octave, Port Charlotte, Writer’s Tears, Slitisian Single Grain

Während des Tastings tauschten wir unsere Sinneseindrücke aus und lernten anschließend – mit Horsts legendären Videos – Hintergrundinformationen zu den Distillen und Whiskys kennen.
Viel Wasser, etwas Brot, ein paar Snacks und jede Menge lockerer Sprüche bereicherten unseren langen Abend.

Wir PAPIs mit unseren Flaschen und der Scottish Distillers Map.

Bewertungsdisziplinen waren das Nosing und Tasting. Jeder der 7 Teilnehmer vergab jeweils zwischen 1 bis 5 Punkte pro Disziplin und Whisky. Je mehr, desto besser. So konnte ein Whisky maximal 35 Punkte erreichen. Gleiche Punktzahl führte zu gleichen Rängen. Dann wurden die Ränge wieder in Punkte umgerechnet.
Nicht jeder Whisky, der verlockend duftete, lieferte den erhofften Geschmack und auch manch unauffälligem Duft folgte ein unerwartet grandioses Geschmackserlebnis.
Die finale Platzierung ergab sich aus der Kombination der Punkte aus Nosing und Tasting.

Das Ergebnis unseres Tastings: Der Quinta Ruban kam sehr gut an!

Können Laien irren? Unser Bewertungsergebnis spricht für sich.

12.05.2017 – PAPI-Whisky Tasting
Bilder: Frank R. & Tim
Text: Tim

 

PV lohnt sich

PAPI-PV-Workshop „Sonnenstrom vom eigenen Dach?“

Wenn ein PAPI erstmal für ein Thema brennt, werden Gelegenheiten zur Vertiefung gerne genutzt. Und das Stichwort „Sonnenstrom“ begeistert mich seit gut einem Jahr von Tag zu Tag mehr. Was liegt also näher, als auch die PAPIs dafür zu begeistern?

Seit längerem sammle ich meine Erfahrungen zum Thema „eigene Photovoltaik-Anlage“ mit Ideen, Fragen und Informationssuche und seit Oktober 2016 tatsächlich auch ‚in echt‘, denn mittlerweile ist meine PV-Anlage montiert und produktiv.

Sehr gelegen kam daher das VHS-Programm der Stadt Bonn „Photovoltaikanlagen wirtschaftlich betreiben“ mit dem langjährigen Experten Thomas Seltmann, Autor des Stiftung-Warentest-Ratgebers „Photovoltaik – Solarstrom vom Dach“.

Zu dritt besuchten wir am Montagabend die gut besuchte Veranstaltung und erfuhren eine Menge zu den technischen und qualitativen Anforderungen an eine langjährig ertragreiche Solarstromanlage.
Angesichts des Veranstaltungsthemas verwunderte es zunächst ein wenig, dass der Referent sehr lange und ausführlich die Qualitätsaspekte beleuchtete, und erst spät zu einer Ertragsrechnung kam. Doch dann dämmerte auch uns, dass die gewünschte Wirtschaftlichkeit nie erreicht werden kann, wenn durch Qualitätsmängel verursachte Zusatzkosten (Reparaturen) und Ertragsausfälle vermieden werden. Ein niedriger Anschaffungspreis ist eben nicht alles!
Es gibt im Internet ein vielfältiges Angebot an Muster-Exceltabellen zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die von plump bis Rocket-Science reichen.
Für die grundsätzliche Beantwortung der Frage „Lohnt sich eine Solaranlage?“ reicht schon eine beispielhafte Betrachtung der zukünftigen Kosten für den privaten Stromverbrauch.

Annahme „ohne PV-Anlage“: Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht jährlich 4.500 kWh Strom, 20 Jahre lang. Der Strombezugspreis wird für den gesamten Zeitraum mit 30 Cent/kWh angenommen (etwas höher als aktuell, dafür aber ohne Inflationsrechnung).
Rechnung: 20 Jahre x 0,3 Euro/kWh x 4.500 kWh = 27.000,- Euro
Ergebnis: Der Haushalt wird in den nächsten 20 Jahren insgesamt 27.000,- Euro für seinen Stromverbrauch bezahlen.

Annahme „mit PV-Anlage“: Der selbe Haushalt kauft eine 5 kWp-PV-Anlage (Jahresproduktion = 4.500 kWh) für 8.500 Euro. In 20 Jahren Betrieb fallen weitere 2.500 Euro Kosten an. Vom selbst produzierten Strom werden 30% selbst verbraucht und 70% verkauft (Einspeisevergütung = 12,3 Cent/kWh)
Rechnung 1: Anschaffungs- und Betriebskosten = -8.500 – 2.500 = -11.000,- Euro in 20 Jahren
Rechnung 2: Einnahme durch Verkauf = 70% x 4.500 kWh x 0,123 Euro x 20 Jahre = 7.749,- Euro
Rechnung 3: Kosten für Strombezug = 70% x 4.500 kWh x -0,3 Euro x 20 Jahre = -18.900,- Euro
Rechnung 4: Gesamtkosten = -11.000 + 7.749 – 18.900 = -22.151,- Euro
Ergebnis: Der Haushalt wird in den nächsten 20 Jahren insgesamt  22.151,- Euro für seinen Stromverbrauch bezahlen.

Beobachtung: In den nächsten 20 Jahren fallen statt 27 TEUR nur 22,2 TEUR Kosten an. Das ist eine Kosteneinsparung in Höhe von 4.849,- Euro (18%). Dieses Vergleichsergebnis spricht eine eindeutige Sprache: Ja, eine Solaranlage lohnt sich sehr!

Thomas Seltmann mit uns PAPIs

Thomas Seltmann mit uns PAPIs

Der Vortrag hat uns so gut gefallen, dass wir im Anschluss noch mit Thomas Seltmann ein Bönnsch trinken gegangen sind um weitere Fragen zu stellen und Gedanken auszutauschen. Das Thema wird uns so schnell nicht wieder loslassen.

PAPI-PV-Workshop: 24.04.2017
Text & Bilder: Tim Stegemann

PAPIs schieben ’ne ruhige Kugel

Endlich mal wieder „‘ne ruhige Kugel schieben“. Dies oder auch andere Gründe bewogen sechs Papis sich zum ersten Papi-Billard 2017 zusammenzufinden.

Im sehr geräumigen Billard Center in Hangelar stehen 25 Billard-Tische für die unterschiedlichen Spielvarianten zur Verfügung (Pool, Snooker Karambolage). Hier finden Profis und solche, die es werden wollen, genügend Platz und freie Tische, um ihrem (unentdeckten) Können freien Lauf zu gewähren. Immer wieder interessant zu beobachten sind dabei die unterschiedlichen Techniken, z. B. bei der Queuehaltung. Da meint einer schnell „So kann das doch gar nicht klappen!“…. Nein, kann eigentlich nicht, und doch ist die gewünschte Kugel anschließend auf magische Art und Weise versenkt – manchmal aber eben auch eine andere. Egal, der Spaß steht im Vordergrund, und knapp davor der Ehrgeiz, es dem anderen doch irgendwie „zu zeigen“. Zumindest aber mit theoretischem Wissen zu glänzen: Einfallswinkel = Ausfallswinkel beim Stoß über Bande(physikalische Binsenweisheit), der richtige Ansatz für einen Links- oder Rechtseffet, und wann hilft mir ein (un-) elastischer Stoß (braucht man solche Wissen eigentlich für Billard)? – nur bei der Transformation in die Praxis hapert es dann noch, und die Spreu trennt sich vom Weizen. Wobei: wir waren eher alle Spreu. Weizen gab’s diesmal nur in Gläsern. Auf ein baldiges Neues!

Text: Michael F.
Bild: Tim Stegemann

PAPI-Billard am 29.03.2017 im Billard Center Hangelar

PAPI-Kicktipp: 1. Bundesliga 2016/2017

Fußballprofis und-banausen aufgepasst: Die neue Tipprunde ist eröffnet!

Am 26. August startet die Fußball-Bundesliga Saison 2016/2017 und unser traditionelles Tippspiel ist jetzt wieder bereit für eure Anmeldung. Fünf PAPIs sind bis jetzt schon dabei. Wer jetzt noch einsteigt, verschenkt keine Punkte!

Die Teilnahme ist kostenlos, und der Weg ist das Ziel: Es geht um den Spaß beim Mitmachen und die Ehre des Tippsiegers. Siegerurkunden, Salatschüsseln oder Umschläge mit Scheinen gibt es bei den Bundesjugendspielen, in der Küche oder bei Sepp Blatter.

Anmeldung zum Kicktipp „PAPI-Stammtisch“

Unser online-Tippspiel ist nur für angemeldete Mitspieler einsehbar. Das bedeutet, wir bleiben (quasi) unter uns und kryptische Teilnehmer-Namen sollten nicht nötig sein. Wer aber seinen bisherigen Namen weiter verwenden möchte, soll das gerne tun (Blutgrätsche, Wiesenrispe, etc.).

Urlaubsland Siegtal – Radeln, wo andere Urlaub machen

Sieben auf einen Streich!

Nachdem 2015 „Siegtal pur“ ausgefallen war, standen in diesem Jahr gleich sieben PAPIs im Teilnehmerfeld der größten Rad-Tagestour des Jahres. Vier kannten die zu bewältigenden Herausforderungen dieser langen Radtour bereits von früheren Fahrten und drei Jungs stellten sich diesem Abenteuer zum ersten Mal.

Wie üblich, begann unser Ausflug am Bahnhof Siegburg und um 14:46 Uhr mit einer Fahrt im RegionalExpress nach Siegen. (Tipp: Fahrkarten im NRW-Tarif sind meistens günstiger, z.B. „SchöneFahrtTicket NRW“, „SchönerTagTicket NRW 5 Personen“ und „FahrradTagesTicket NRW“). Dort stiegen wir um in einen HLB-Kurzzug. Sieben Fahrräder wollen darin eng verkeilt sein, damit auch noch mehrere Kinderwagen hiein passen. Aber es ging. Um 16:44 Uhr kamen wir in Lützel (Hilchenbach) an.

Von dort erklommen wir mit den Rädern 160 Höhenmeter auf knapp 10 km zum Landgasthof Siegquelle (Großenbacher Str. 2, 57334 Bad Laasphe), wo uns Herr Schneider sehr humorvoll und freundlich umsorgte. Beim abendlichen Bier lernten wir unseren netten Gast-Mitfahrer Manuel kennen.

Auf dem Zimmer verkosteten wir eine fiese „Whisky-Auswahl“ vom Discounter. Dank vieler Zahnputzgläser und kleiner Fläschchen musste niemand zu sehr unter dem Backaromen-Tasting leiden.
Von uns Sieben werden sich nur sechs an den Elfmeter-Krimi des Viertelfinalspiels Deutschland Italien erinnern, denn einem fielen schon in der Nachspielzeit die Äuglein zu. Süße Träume und großes Gelächter am nächsten Morgen. Hauptsache gewonnen!

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen beglichen wir beim Wirt unsere Deckel, packten unsere Sachen und machten die Räder startklar. Nach einem Erinnerungsfoto traten wir in die Pedale. Los!

Die ersten fünfzehn Kilometer führten uns von der Sieg Quelle (auf 603 m ü. NHN) mit Höchstgeschwindigkeit hinab nach Netphen. Danach sank unsere Durchschnittsgeschwindigkeit nur noch. Wer „in Kurz“ gestartet war, spürte deutlich den frischen Fahrtwind.

Zehn Kilometer weiter waren unsere Muskeln warm gestrampelt und wir näherten uns der Siegener Stadtautobahn. Es ist immer wieder ein erstaunliches Erlebnis über die Hochbahn zu radeln, wo sonst die unendliche Blechlawine vorüber rast. Nachdem wir unter den hohen Stelzen der A45-Brücke durch waren, lag Dreisbach hinter uns und der erste Kuchen-Stopp in Eiserfeld (km 33,5) rückte näher.

Die nun folgende fünfzig Kilometer lange Etappe führte uns entlang der Sieg vorbei an Mudersbach, Kirchen, Betzdorf, Wallmeroth, Hövels, Wissen, Etzbach, Au und Rosbach nach Schladern. Die Landschaft war atemberaubend und der ununterbrochene Gegenwind zermürbend kräftezehrend. Nicht nur die drei neuen Mitfahrer bekamen ihre Zweifel, ob sie es bis ins Ziel schaffen würden. Am Himmel zogen immer düstere Wolken auf und Regen drohte. Quasi in letzter Sekunde erreichten wir das schützende Hallendach des Elmores (Schönecker Weg 5, 51570 Windeck), bevor sich die Himmelsschleusen zum Sturzregen öffneten. Futterpause…

Das Regenradar riet uns zu einer ausgedehnten Erholungspause, bei der wir uns mit alkoholfreien Bieren und allerlei Leckereien stärkten. Derart wieder hergestellt, stieg auch wieder die Zuversicht zur Bewältigung der letzten Etappe. Was sind schon brennende Muskeln, zwickende Knie und ein schlimmer Hintern gegen echte Willensstärke?

Auf den letzten 45 Kilometern ab Windeck flaute der bisher stetige Gegenwind endlich ab. Wir passierten Eitorf und kamen am – uns in guter Erinnerung gebliebenen – Campingplatz Happach vorbei. Kurz vor Hennef lief die autofreie Zeit ab und ab 18:00 Uhr nahm der Autoverkehr auf der Straße schlagartig zu. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, verließen wir in Hennef die Straßen und wechselten auf den Siegdamm-Radweg. Die Abtei fest im Blick holten wir die letzten Körner raus und strampelten tapfer zur Brücke Frankfurter Straße und noch die letzten Meter bis zum Finisher-Bier zu Füßen der Siegessäule auf dem Marktplatz in Siegburg. Geschafft!

Außer uns sieben fuhren auch drei andere PAPIs mit ihren Kindern, bzw. Familien auf eigene Faust zumindest Abschnitte der Strecke, teilweise arg gebeutelt von den durchziehenden Regenschauern. Aber alle hatten ihren Spaß!

Siegtal pur – 03.07.2016

Organisation: Frank R.
Text: Tim S.
Fotos: Michael F, Mika M. (werden weiter ergänzt…)
Statistiken: HC A.