Als nächstes…

Im achten Jahr gibt es unseren lebhaften Stammtisch nun, neue PAPIs finden ihren Platz in unserer Runde und zusammen haben wir viele Ideen auf Lager, was wir in Zukunft miteinander unternehmen möchten. Komm und mach mit!
Oder schau Dir unseren PAPI-Filmtrailer an! (20MB)

Hier sind unsere Ideen und Pläne für kommende Aktivitäten:

03.05.2018 (Do) – 92. PAPI-Stammtisch (Tim)
04.05.2018 (Fr) – May the Fourth be with you
10.05.2018 (Do) – Mikas Wahner Heide Tour an Christi Himmelfahrt
25.05.2018 (Fr) – Towel Day
07.06.2018 (Do) – 93. PAPI-Stammtisch (Wer?)
10.06.2018 (So) – Tour de Ahrtal
01.07.2018 (So) – Siegtal pur
05.07.2018 (Do) – 94. PAPI-Stammtisch (Wer?)
06.-08.07.2018 – PAPI-Kinder-Zelten

Wenn Du uns mal live und in Farbe treffen möchtest, melde Dich per Email zum nächsten regulären Stammtisch an. Dann erfährst Du, wo und wann Du Deinen Platz in unserer Mitte einnehmen kannst. Du bist uns willkommen!

Mit Humor und Geduld am grünen Tisch

Wenn Geschicklichkeit im Billardspiel nicht zu den eigenen Stärken zählt, helfen Geduld und Humor.
Viel Spaß am grünen Tisch hatten am Montagabend sechs Väter aus Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf im Billardcenter Hangelar. In wechselnden Dreierteams wurden über zwei Stunden mehrere Partien Poolbillard gespielt, viel geschmunzelt und oft gestaunt. Von „Wie hat er das gemacht?“ bis „Der hätte reingehen müssen!“ war wieder alles dabei.
Ein entspannter und kurzweiliger Abend für uns Väter vom PAPI-Stammtisch, an dem wir uns auch über bevorstehenden Termine (Erstkommunion der Kinder) und allgemeine Themen (Restaurantneueröffnung in Siegburg) austauschten.

Zugezogene Väter aus Siegburg und Umgebung sind jederzeit willkommen!

PAPI-Billard: 26.03.2018
Text: Tim Stegemann

PAPI-Racing

Wer weiß, vielleicht dürfen wir Papis uns bald ein weiteres Etikett anheften: die „Generation Schumi“!  – Auch wenn der große deutsche Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher nach unseren Jugendtagen seine großen Erfolge feierte, so konnten wir uns dem damals aufkommenden Medienhype um ihn und die Formel 1 in den 90er und Nuller-Jahren wohl doch nicht vollends entziehen. Schumi schien einfach allgegenwärtig. Mit seinen tollkühnen Fahrmanövern in den Formel-1-Rennen hat er viele begeistert, andere widerum massiv gegen sich aufgebracht und somit als Sportler wahrlich polarisiert.

Ganz so ehrgeizig und siegeshungrig wie MS anno dazumal gingen es vier Papis sowie ein Nachwuchsfahrer am vergangenen Wochenende nicht an. Als Ziel für das erstmals ausgerichtete PAPI-Kartfahren war von Papi Michael (!) das KMS-Kartcenter bei Asbach im Westerwald ausgesucht worden. Besonderheit der Westerwälder gegenüber anderen Kartstrecken: auf der insgesamt 700m langen Piste dürfen die Racer sowohl indoor als auch outdoor ihr Fahrkönnen unter Beweis stellen. An diesem trockenen, winterlich kalten Sonntagnachmittag jedoch war die Außenstrecke leider aufgrund des Schneefalls nachts zuvor gesperrt – Sicherheit geht vor! Blieb für uns immerhin noch die kurvenreiche, 230m lange und 6,5m breite Bahn in der luftigen Halle.

Die Karts der Marke RiMO sind mit einem 6,5-PS-Viertaktmotor von Honda ausgestattet und können auf der Geraden indoor auf bis zu 38km/h beschleunigt werden (outdoor bis zu 65km/h). Sämtliche Karts werden zentral vom Betreiber beobachtet. Er steuert per Funk die Drosselung der Karts und garantiert somit auch bei kleinen Karambolagen ein Höchstmaß an Sicherheit (bei der Formel-1 als Safetycar-Phase bekannt). Wer mindestens 1,30m Körpergröße misst, darf in der Sitzschale Platz nehmen, Helm aufsetzen und nach kurzer Sicherheitseinweisung starten.

Eine Obergrenze für Körpergröße oder Gewicht besteht nicht. Der Betreiber erzählte uns, dass schon ein über 100kg gewichtiger, rund 2m großer Fahrer seinen Spaß beim Rundendrehen hatte. Von bleibenden Eindrücken gleicher welcher Form ist dem Autor nichts bekannt. Also: selber ausprobieren!

Das Preisgefüge ist gut durchdacht und ausgewogen. Wer ein Einzelticket löst hat 12 Minuten echten Fahrspaß (Zeitmessung inklusive). Für eine Gruppe ab 5 Personen bietet sich die Bahnmiete an für ein Rennen von 20, 35 oder 50Min, jeweils zzgl. Warm-up. Bis 15 Karts dürfen gleichzeitig auf die Piste (indoor+outdoor). Die Strecke hat in der Regel nur am Wochenende geöffnet, Fahranfängern wird der Sonntag zwischen 12 und 16 Uhr empfohlen. Detaillierte Infos finden sich auf der übersichtlich gestalteten Website: www.kms-kartcenter.de.

Markus, Mika, Michael, Sandro und dessen Junior verspürten sie wahrhaftig an diesem Sonntagnachmittag: die „Freude am Fahren“. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Irgendwie packt einen ja doch das Rennfieber, selbst am Steuer eines motorisierten Fahrgestells mit Sitz knapp oberhalb des Asphalts. Für weitere Titel wie „Schumi III“ wird’s dennoch nicht reichen (müssen).

Text und Fotos: Michael F.

PAPI-Racing: 18.03.2018

Das ist kein Mond. Das ist eine Raumstation!

Als 1978 Star Wars IV „Eine neue Hoffnung“ im Kino lief, lebte ich als Bub auf dem Land, wo Fuchs und Hase sich abends Gute Nacht sagten. In meinem Dorf gab es kein Kino und im Dorf nebenan auch nicht. Der Film lief also ohne mich und ich hab’s nicht mal gemerkt.

Dennoch habe ich die Episoden IV bis VI in den Achzigern gesehen. Nachmittags im Schülerfreizeitbereich meiner Schule mit um die Vierzig Mitschülern, von VHS-Kasette auf einer 80cm-Röhre. (Wer von Euch alten Säcken erinnert sich an den rollbaren Medienschrank seiner Schule?) Und erstaunlich – wie still so viele Kinder in einem Raum sein konnten!
Nachmittags spielte ich stundenlang mit LEGO, versunken in Gedanken an Raumschiffe und wilde Action. Immer zu wenige Steinchen, meistens leider nur blau, weiß und rot!

Natürlich bin ich mit diesem Trauma nicht alleine. Vielen Jungs ging es damals wie mir, einige davon sind heute am PAPI-Stammtisch zu finden und zusammen haben wir unseren Spieltrieb ausgelebt: mit dem gemeinschaftlichem Bau des LEGO Todessterns!

Zur aktustischen Untermalung liefen auf der Glotze im Hintergrund „Rouge One“ und „A new hope“. Sehr gelungen finde ich übrigens, wie nahtlos deren Handlung ineinander greift. War 2016 ein geiles Gefühl im Kino!

Für den Zusammenbau der über viertausend Teile bildeten wir Teams, bei denen abwechselnd einer die Steine des Anleitungsbildes suchte und der andere sie verbaute. Dazu wurde auch die PDF-Version der Bauanleitung auf einem Tablet betrachtet. Das andere Team nutzte das originale Ringbuch.

Die ganzen Steinchen waren in vielen nummerierten Beuteln und Tütchen verpackt, jeweil mehrere für einen der zehn Bauabschnitte. Tipp: Es hat sich bewährt, viele mittelgroße Klarsichtboxen für die Steinchen bereit zu halten, da man sie beim Suchen besser durchwühlen kann.
Dennoch haben wir es nicht geschafft, an einem Abend fertig zu werden.

Während des Zusammenbaus fielen immer wieder rafiniert gestaltete Details ins Auge, die man im Film gesehen hat und nun in Miniatur nachbaute. Schiebetüren, Fahrstuhl und Aufzug, Gefängnis, Müllschacht und -presse, der Fangstrahl, der Hangar, die Turbolaser … Das Modell bietet viel zu entdecken. Ein echter Hingucker!

Vielen Dank für die Hilfe der Mitbauer. Der gemeinsame Abend war ein Riesenspaß.
Möge die Macht mit Euch sein!

Text: Tim Stegemann
Bilder: Tim, Markus, Mika

Küken im Schatten des Wikingers

Dä Wedderjott muss ene Hätz för Jecke han: Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, aber trockenes und herrlich sonniges Winterwetter – das waren die äußeren Rahmenbedingungen des diesjährigen Rosenmontagszugs.

Küken im Schatten des Wikingers

In Siegburg haben es sich einige Papis daher auch nicht nehmen lassen, mit ihrem Anhang der alljährlichen, fröhlichen Süßwarenverteilung beizuwohnen. Nach gut zwei Stunden war der bunte Narrenzug durchgezogen, und Michael hatte zum „After-Zoch“-Umtrunk eingeladen. Bei Glühwein, Tee und heißem Kakao wärmten sich die unterkühlten Karnevalisten auf, sogar aus dem benachbarten Troisdorf kamen sie herbei. Wer Appetit hatte, labte sich an Berlinern, Mutzen oder köstlichem Schoko-Kirsch-Kuchen. Für Freunde der etwas herzhafteren Küche wurde Biolek’s Bohnensuppe oder – etwas einfacher – Wiener Würstchen mit Brötchen gereicht. Verhungern musste jedenfalls niemand. Karnevalsschlager von anno dazumal bis heute ertönten aus dem Radio, vereinzelt wurde auch getanzt. Rheinischer Frohsinn als Liveerlebnis! Anregende Gespräche sorgten für gute Unterhaltung, die letzten Gäste traten denn auch erst gegen 20 Uhr den Heimweg an. Danke für euer Kommen! Und Alaaf bis zum nächsten Jahr!

Text und Bild: Michael F.

 

Modellbautage 2018 lockten PAPIs mit Kindern an

Ein kleines Highlight und fast auch Geheimtipp für Siegburg sind die alljährlichen Modellbautage im Januar im Schulzentrum Neuenhof an der Zeithstraße.

Das Modellbau-Hobby war in früheren Jahren sicherlich deutlich präsenter als in aktuellen Zeiten der allgegenwärtigen, elektronischen Spielkonsolen. Das heutige Spielen im virtuellen Raum bietet zwar allerhand Simulatoren, kann aber nicht den Zauber und Charme liebevoll gestalteter Modellbahnanlagen entfalten, wie sie am Wochenende 20.-21.01.2018 in Siegburg zu besichtigen waren.

Weil sich einige PAPIs ihren Spieltrieb bewahrt haben, besuchten sie – teilweise in Begleitung ihrer Kinder – die überregionale Messe und ließen sich von den gebotenen Modellen, Anlagen und Vorführungen bezaubern. Aus ‚mal einen Blick drauf werfen‘ wurden schnell zwei Stunden Staunen, Freuen, Fachsimpeln und Schwärmen.

Uns sind die vielen angereisten Modellbauclubs und -vereine aufgefallen, ebenso wie die Vertreter der hiesigen Hobby- und Freizeitgruppen. Beeindruckend professionell, aufgeschlossen und engagiert! Kinder konnten kostenlos Eisenbahnen fahren lassen, Modellhäuser aus Pappe basteln oder bekamen ein kleines, flugfähiges Holzflugzeug individuell von Hand gefertigt. Stark!

Der Spaß kostete nur 3,50 Euro Eintritt für Erwachsene, bei freiem Eintritt für Kinder und niedrigen Preisen für kleine Speisen. Eine frische Waffel mit heißem Kaffee gab es schon für zwei Euro.

Insgesamt erlebten wir einen vergnüglichen Nachmittag, für den wir uns herzlich bei den Modellbaufreunden bedanken! Hier noch ein paar Links zu den Veranstaltern und Teilnehmern:

Eisenbahnclub Rhein-Sieg e.V.
FlugmodellSportClub-Siegburg e.V. (unbedingt den FILM ansehen!)
Modell-Eisenbahn-Club Bonn e. V.
Eisenbahn- und Modellbahnfreunde Siebengebirge e.V.
Modelleisenbahn Gemeinschaft Kerpen – Düren e.V.
Schmalspurmodellbau,de (Wittower Fähre)
DoWi-Modellbauteam

20.01.2018 – Modellbautage 2018
Text & Bilder: Tim Stegemann

PAPI-Jahresrückblick 2017

Gönnen wir uns einen Blick auf das zurückliegende Jahr 2017, mit 28 PAPI-Unternehmungen und 235 Teilnehmern. Neben vielen ‚klassischen‘ PAPI-Aktivitäten, gab es auch buntgemischte Familien- und Kinder-Events und auch einige Gäste/Freunde in unseren Runden. Die Themen waren sehr breit gestreut: Kino, Billard, Photovoltaik, Radfahren, Whisky, Disco, Umzugshilfe, Kürbisschnitzen und manches mehr. Woran erinnert Ihr Euch? Was war Euer Favorit?

Hier im Blog finden unsere monatlichen Treffen nur selten Eingang, weshalb ich in diesem Rückblick gerne die Gelegenheit nutze, die vielen verschiedenen besuchten Lokale zu nennen und zu verlinken. Wir sind ein mobiler Stammtisch, jeden Monat an einem anderen Ort. Immer etwas Neues, nie langweilige Routine.

Das neue Jahr begrüßten wir am 5. Januar 2017 im Tuscolo, einer der jüngeren kulinarischen Attraktionen Siegburgs. Bei Pizza und Pasta ließ sich prima über das bevorstehende Jahr schnacken und was wir alles vorhaben. Zwei Wochen später stießen wir im Capitol auf die Rückkehr des Xander Cage an, Triple X-Klamauk!
Wer kennt noch den deutschen Schauspieler Ernst Hilbich? Das in seinem Geburtshaus befindliche griechische Restaurant Sirtaki besuchten wir im Februar. Außerdem gedachten wir bei einem Spaziergang im Friedwald unseres Freundes Martin.
Im benachbarten Troisdorf besuchten wir im März das Gasthaus Bierthe, mit seinem urigen Ambiente und der herzlichen Gastlichkeit. Vier Wochen später schoben wir in Sankt Augustrin ein paar ruhige Kugeln im Billard-Center Hangelar.

Für deftige Schnitzelgerichte in rustikaler Gemütlichkeit gingen wir im April zum Brückberg. Bis dahin strotzte das Jahr mit Sonne und motivierte uns zur Teilnahme an einem Seminar über Photovoltaik bei der VHS Bonn. Im Mai trafen wir uns erst im Kubana, genossen später Whisky im kleinen Kreis und tanzten Ü-30 durch die Rhein-Sieg-Halle. Die erste Radtour des Jahres führte von Meinerzhagen entlang der Agger nach Siegburg.
Der Juni führte uns in die Sängerstuben nach Troisdorf Spich, mit dem Rad durch die Wahner Heide zum Heidekönig und wieder auf der Tour de Ahr von Blankenheim/Wald bergab zum Rhein.

Die am Siegufer gelegene Terrasse des Laredo lockte uns im Juli mit Burgern und Steaks und mit unseren Kindern kreischten wir vor Vergnügen über Gru und die Minions im Capitol.
Im August waren viele PAPIs im Urlaub aber einige auch zum Kölsch im S im Carée.
Der verregnete „Sommer“ beraubte uns im September unseres PAPI-Kinder-Zeltens. Einen Abend mit Marshmellows über der Feuerschale trotzten wir ihm dennoch ab. Außerdem feierten wir im MEDO unseren siebten Geburtstag und halfen einem PAPI beim Umzug ins neue Zuhause.

Wo wir im Oktober noch Pizzen verspeisten, hing im Dezember schon ein neuer Name dran. Noch kürzer hielten nur unsere selbstgeschnitzten Kürbisfratzen. An das gruselustige Familienvergnügen werden wir uns dagegen länger erinnern.
Kuriose Namen machen neugierig! Deshalb machten wir uns im November auf Zur letzten Träne und wurden mit griechischer Kücke belohnt.
Das im Herbst neuöffnete anno17 gewährte uns im Dezember barmherzige Obhut zur spirituellen Zusammenkunft mit anregenden Getränken und labenden Speisen. Im Capitol war die M8 mit uns und wer nach Weihnachten noch hungrig war, traf sich in Familienbegleitung zur finalen Schlacht am Buffet in der Chinesischen Mauer. Denn schon Konfuzius wusste „Man soll nie mehr essen, als mit Gewalt reingeht“.

Allen Vätern in Siegburg und Umgebung wünschen wir ein gesundes und erlebnisreiches Jahr 2018! Am Besten in unserer Mitte, am PAPI-Stammtisch Siegburg. Eine Mail und Du bist drin.

 

Gemeinsam sind wir gruselustig!

Vielerorts wird mittlerweile Halloween gefeiert oder wenigstens ein Kürbis der Schnitzkunst geopfert. Mancher verweist lieber auf den Reformationstag oder das bevorstehende Allerheiligenfest und verschmäht die Gelegenheit zur fröhlichen Geisterstunde, aber wir PAPIs pflegen die junge Tradition des gruselustigen Vergnügens mit unseren Kindern!

So berichte ich gerne von zwei zeitnahen Nachmittagen, an denen wir gemeinsam erst fleißig jede Menge Kürbisse in Fratzen und zu Suppe verwandelten (Sonntag) und kurz darauf (Dienstag) in dunkler Nacht die Kinder der Nachbarschaft mit Süßem statt Saurem belohnten.

Statt vieler Worte nun ein paar Bilder unseres Kürbis-Massakers, an dem neben elf Kindern und sech PAPIs auch drei Mamis beteiligt waren. Zwölf Kürbisse leuchteten schaurig auf der Fensterbank und zwei waren zur Suppe verhext worden.

Weil mich ihre Dichtkunst beeindruckt, gebe ich hier Livias Halloween-Lyrik wieder…

Die Schreckensnacht (von Livia, 10 Jahre)

Halloween, das ist heut Nacht,
den Schrecken hab ich mitgebracht.
Süßigkeiten sammel ich,
hol sie her und spute dich!
Hexe, Vampir und Fledermaus,
rück die Beute endlich raus!
Die Nacht, die ist schon bald vorbei,
drum möcht ich haben
Süßigkeiten, mehr als drei!
Hexen schrein mit lautem Knall
und fliegen weg im Überschall.
Süßigkeiten muss ich haben,
sonst kommen bald die schwarzen Raben!

Was glaubt Ihr wohl, wessen Beutel besonders gut gefüllt wurde?

Wir freuen uns schon jetzt auf die kreativen Ideen und Werke im nächsten Jahr!

29.10.2017 – PAPI-Kinder Kürbisschnitzen
31.10.2017 – Halloween

Text: Livia & Tim
Bilder: Tim

 

Fründe en dr Nut – starke Umzugshelfer

Vergangenes Wochenende, am Samstag vor der Bundestagswahl, schlug die Stunde der  zupackenden PAPIs. Ein Umzug von Siegburg nach Sankt Augustin stand an und wie immer in solchen Situationen, kann man nicht Helfer genug haben.
Und so trafen sich morgens um halb neun vier motivierte Väter am alten Zuhause des Fünften, um gemeinsam zu schaffen, was für einen alleine unmöglich zu bewältigen ist. Wozu hat man schließlich PAPI-Stammtisch-Freunde?
Kiste um Kiste, Sack nach Sack und Möbelstücke ganz oder in Teilen wurden stundenlang in den Lkw gestapelt, bis endlich gerade noch die Ladeluke geschlossen werden konnte. Manch einer fühlte sich an Tetris erinnert.
Die Überfahrt war zwar kurz, aber das mindert die Schlepperei kein bisschen. Am Zielort zeigte sich wieder, dass man für das Entladen deutlich weniger Zeit benötigt, als für das Beladen.

Nach dem samstäglichen Power-Workout wurden wir deftig, köstlich bewirtet und durften stolz auf unsere Gemeinschaftsleistung sein.

Den Muskelkater am Sonntag gab es gratis. 😉

Marshmellows an der Feuerschale – Wetter gnädig

Dieses Jahr hat uns das Wetter bekanntlich gleich zweimal einen miesen Streich gespielt. Bäh!

Statt wie in den vergangenen Jahren ein Wochenende mit den Kindern auf dem Zeltplatz an der Sieg verbringen zu können, machten wir lange Gesichter bei ergiebigen Regenschauern und herbstlichen Böen. Es war zum verzweifeln. Aber nur vorübergehend.

Denn wenn man mit seinen großen Plänen mal nicht landen kann, versucht man es einfach eine Nummer kleiner. Und das haben wir erfolgreich getan. Unsere Kinder haben sich einen sehr langen Abend lang prächtig im Garten an der Feuerschale zwischen Schaukel und Trampolin amüsiert, lange Stöcke geschnitzt und Marshmellows geröstet. Wir PAPIs und manche Mutti standen derweil mit Bierchen am Grill oder saßen mit Sekt oder Wein am Tisch. Man muß es nur wirklich wollen, dann klappt auch eine Gartenparty im Regensommer 2017.

Kleiner Tipp für geneigte Nachahmer: Den Rasen nicht vorher mulchen. Das gibt ’ne Riesensauerei im Haus… aber egal. Dafür gibt es Staubsauger.

Den Kindern hat es jedenfalls eine große Freude bereitet, dass wir uns doch noch im verkleinerten Rahmen getroffen haben und die PAPIs haben sich erst im Laufe der Nacht nach und nach vom Feuerchen verabschiedet. Denn an diesem Abend hatte es sich schon um 18:00 Uhr ausgeregnet. Ja ja.

16.09.2017 – Gartenfeuerschale
Text & Bild: Tim Stegemann